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Warum Erfolg alles schwieriger macht?

Oft versagen Unternehmen nach einer starken Wachstumsphase am Anfang wie aus dem Nichts. Dasselbe lässt sich auch auf Menschen übertragen.


Kennst du den Erfolgs-Paradox? Der wird manchmal auch „Ikarus-Paradox“ genannt. Im Grunde ist es die Beobachtung, dass Unternehmen nach ersten schnellen Erfolgen plötzlich versagen, ohne dass der Grund dafür von außen sichtbar ist. Bezogen auf Menschen bedeutet der Paradox, dass genau diejenigen Faktoren, die erst zum Erfolg geführt haben, später für den Niedergang der eigenen Performance verantwortlich sein können.


Wenn du ein Macher bist, hast du vielleicht eine Vielzahl an Optionen und Gelegenheiten, die du immer ergriffen hast ohne viel nachzudenken. Du hast die Dinge vorangetrieben. Und je erfolgreicher du bist, desto mehr Möglichkeiten hast du ja. Was dazu führen kann, dass du das Hauptziel aus den Augen verlierst und dich in verschiedenen Strategien und Projekten verzettelst. Genau dieser verstreute Elan mindert im Gegenzug deine Performance.


Ich stelle dir eine sehr simple Technik vor, mit der du bessere Entscheidungen im Laufe des Tages oder der Woche treffen kannst, so dass du diese Verzettelungs-Gefahr minimierst. So dass du auf Kurs bleibst, und auch Nein zu guten Projekten oder Aufgaben sagst, die aber nicht zu deiner aktuellen Strategie passen.



Wie lautet die Killer-Frage?


Die Killerfrage, die du dir immer wieder stellen musst, wenn du entscheiden willst, welche Aktivitäten du ablehnen oder annehmen solltest, lautet: „Wenn ich diese Gelegenheit nicht hätte, was wäre ich bereit zu tun, um sie zu bekommen?“


 

Zu was sagst du "Ja"?


Natürlich fällt es dann schwer Nein zu guten Optionen oder Geschäftsmöglichkeiten zu sagen. Auf der anderen Seite ist es auch klar - jedes Mal, wenn du eine Gelegenheit nicht explizit ablehnst, automatisch „Ja“ sagst.


Die Idee dahinter ist simpel. Es geht um die Priorisierung. Die gängige Variante sieht in etwa so aus:


Du erforschst und bewertest deine Optionen und dann wägst du ab, zu welchen miteinander konkurrierenden Optionen du schließlich „Ja“ sagst. Diese Denkweise verleitet aber oft dazu, dass du mehr als notwendig machst. Am Ende hast du vielleicht „Prio 1 bis Prio 10“ auf der Liste. Leider ist oft so, dass aus 10 verschiedenen Projekten keins optimal oder mit zu viel Aufwand und Mühe erledigt wird.


Was du tun solltest


Stattdessen wäre mein Tipp für dich – frage dich „Zu welchen Projekten werde ich „Nein“ sagen?“.


Durch diese Frage stellt eine komplett andere Perspektive dar, da du jetzt auf etwas verzichten musst. Was wiederum zu eindeutig mehr Klarheit über die richtigen Prioritäten führt.


Achte unbedingt darauf, dass du absolute Klarheit über deine Prioritäten hast. Dadurch schaffst du nicht nur Motivation, sondern auch Verbindlichkeit!


Wenn du dich ins Thema vertiefen magst empfehle ich dir ganz stark das Buch von Greg McKeown „Essentialismus“!

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